Die Geschichte des Rechnermuseums

Im Rechnermuseum Furtwangen erleben Besucher die faszinierende Geschichte der Informatik. Mehr als vier Jahrhunderte werden anhand von einfachen Rechenhilfen wie dem Abakus, Rechenschiebern, ersten in Handarbeit oder industriell gefertigten Rechenmaschinen bis hin zu Computern nachgezeichnet.

Einzelne Geräte aus dem Schwarzwald zeigen auch den lokalen Beitrag zur Entwicklung der Rechentechnik. Besucher können die Funktionsweise mechanischer Rechenmaschinen an Plexiglasmodellen verstehen lernen, die in den 1960er Jahren im Rahmen von Diplomarbeiten an der Hochschule entwickelt wurden. Zu sehen sind auch an der Hochschule entwickelte Computer und Analogrechner.

Parallel wird auch die im 20. Jahrhundert rasant voranschreitende Entwicklung der Bürotechnik mit historischen Schreibmaschinen, Diktiergeräten oder Buchungsautomaten in der Ausstellung erlebbar gemacht.

Das Museum wurde 1982 von Prof. Dr. Bischoff gegründet und vor allem mit Hilfe von gespendeten Objekten bis zu seiner heutigen Form aufgebaut. Ein Teil der Dauerausstellung ist in Vitrinen im Obergeschoss des Hauptgebäudes der Hochschule (A-Bau) frei zugänglich. Die vollständige Ausstellung mit etwa 250 Objekten kann im Rahmen einer Führung im Rechnermuseum in Furtwangen besichtigt werden.